Preise für Poesie
Aktuelle Auszeichnungen zeitgenössischer Dichter:innen

Hier halten wir euch über Dichter:innen auf dem Laufenden, die für ihre Bücher oder ihr gesamtes Werk ausgezeichnet werden.

Nicht selten begleiten wir Dichter:innen über viele Jahre hinweg – und sie uns. Gespannt verfolgen wir die literarischen Werdegänge und Publikationen und freuen uns mit all jenen, die für ihre Werke prämiert werden.

Juli 2026

Den „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds“ erhält in diesem Jahr Esther Dischereit. Sie wurde von der Jury, bestehend aus Maryam Aras, Matthias Kniep und Miriam Zeh, aus dem Kreis der bisher durch den Deutschen Literaturfonds geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten gewählt. Im Novemver 2026 findet die Lesung aus dem Gesamtwerk mit Esther Dischereit im Haus für Poesie statt.

Esther Dischereit © Bettina Straub

Juni 2026

Kinga Tóth erhält den KELAG-Preis bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur. Zuletzt performte Kinga Tóth im März 2024 im Rahmen des Welttags der Poesie im Haus für Poesie.

Kinga Tóth beim Welttag der Poesie 2024 © Natalia Reich

Juni 2026

James Noël gewinnt den Prix Mallarmé für Paons. Am 15. Mai 2026 fand die Buchpremiere des Gedichtbands bei der ersten Veranstaltung des Poesiefestival Berlin in der daadgalerie statt. Aus den von Rike Bolte eigens für das Poesiefestival ins Deutsche übertragenen Gedichten entstand die deutsche Übersetzung Pfauen, die im Juli 2026 bei litradukt erschien.

James Noël beim Poesiefestival Berlin 2026 © Andrea Vollmer

Juni 2026

Ozan Zakariya Keskinkılıç erhält den Deutschlandfunk-Preis bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur. Außerdem erhielt er den ZDF-»aspekte«-Literaturpreis 2025 für seinen Roman Hundesohn. Keskinkılıç las am 29. Mai 2026 im Rahmen des Poesiefestival Berlin im Kotti-Shop aus seinem jüngsten Gedichtband binde mich odysseusgleich an die ubahnstange, dessen Premiere im Oktober 2026 im Haus für Poesie stattfindet.

Ozan Zakariya Keskinkılıç beim Poesiefestival 2026 im Kotti-Shop © Natalia Reich

Mai 2026

Heinz Peter Geißler gewinnt den Lyrikpreis Meran, der mit 8.000 Euro dotiert ist. Der Preis wurde 1993 von Alfred Gruber ins Leben gerufen und gehört heute zu den wichtigsten Lyrik-Wettbewerben im deutschen Sprachraum. Die Jury bestand aus Dagmara Kraus, Anton Thuswaldner, Maren Jäger, Matthias Kniep und Sandro Zanett. Im März 2024 las Heinz Peter Geißler in der Reihe „Eigenes Licht finden - Neue Poesie" im Haus für Poesie.

Heinz Peter Geissler © Peter Frese

Januar 2026

Nadja Küchenmeister erhält den Peter-Huchel-Preis für ihren Gedichtband Der große Wagen. 2025 erhielt sie außerdem den Bettina-Brentano-Preis für Gegenwartslyrik. Im März 2025 feierten wir die Premiere von Der große Wagen im Haus für Poesie.

Nadja Küchenmeister im Haus für Poesie im März 2025 © Natalia Reich

Januar 2026

Karen Solie gewinnt den T.S. Eliot Prize 2025 for Wellwater. Im September 2025 las sie im Rahmen der Veranstaltung Regret has many offices, ein gemeinsamer Abend mit Eva H.D., ihre Gedichte im Haus für Poesie.

Karen Solie im Haus für Poesie im September 2025 © Natalia Reich

Oktober 2025

Jan Wagner wurde als erster Lyriker mit dem Werner-Bergengruen-Preis ausgezeichnet. Auf dem Poesiefestival 2024 war er in Lesung und Gespräch gemeinsam mit Yang Lian zu erleben, 2023 feierten wir außerdem die Buchpremiere seines Bandes mehr ewigkeit ist nicht zu haben im Haus für Poesie.

Jan Wagner auf dem Poesiefestival Berlin 2023 © Mirko Lux

Juli 2025

Ursula Krechel gewinnt den Georg-Büchner-Preis, den renommiertesten Literaturpreis im deutschen Sprachraum. Im September 2025 fand unter dem Titel Flächendeckendes Gedicht ein Abend mit Ursula Krechel im Haus für Poesie statt. In den vergangenen Jahren las Ursula Krechel mehrfach im Rahmen unterschiedlicher Formate im Haus für Poesie oder auf dem Poesiefestival, sie war bereits bei der Gründung der Online-Plattform Lyrikline im Jahr 1999 mit dabei.

Ursula Krechel im Haus für Poesie im September 2025 © Natalia Reich

Juli 2025

Lara Rüter erhält den Kranichsteiner Literaturförderpreis für ihren Lyrikdebütband amoretten in netzen. Im Jahr 2018 gewann Lara Rüter bereits den Preis für Lyrik beim Open Mike – Wettbewerb für junge Literatur. 2026 las sie im Haus für Poesie an einem gemeinsamen Abend mit Brandon Kilbourne aus ihrem Essay Affenliebe, außerdem las sie im selben Jahr im Rahmen der Poesiefestival-Veranstaltung Walking among Berlin's exhibited bones – ein Gang durchs Museum mit drei weiteren Autor:innen im Museum für Naturkunde Berlin.

Lara Rüter im Haus für Poesie im Mai 2024 © Natalia Reich

Juli 2025

Der Internationale Literaturpreis 2025 geht an Kim Hyesoon, Sool Park und Uljana Wolf. Auf dem Poesiefestival 2025 feierten wir die Premiere von Autobiographie des Todes. 2023 hielt sie die Berliner Rede zur Poesie.

Kim Hyesoon auf dem Poesiefestival Berlin 2025 © Natalia Reich

April 2025

Daniela Seel gewinnt den Kleist-Preis. 2025 las sie gemeinsam mit Helen Mort und Rachel Zucker unter dem Titel We are alone we are never alone we are always auf dem Poesiefestival.

Daniela Seel auf dem Poesiefestival Berlin 2025 © Natalia Reich

April 2025

Der Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik 2025 wird an Olga Martynova verliehen. 2025 las sie bei den Lesungen im Grünen im Rahmen des Poesiefestivals.

© Villa Massimo, Alberto Novelli

Oktober 2024

Martina Hefter erhält den Deutschen Buchpreis für Hey guten Morgen, wie geht es dir?, ein Text, der ursprünglich als Langgedicht gedacht war und aus dem sie erstmals im Haus für Poesie 2023 las.

Martina Hefter beim Open Mike 2024 © Natalia Reich