Jury

In der Jury des 33. Open Mike sitzen in diesem Jahr: Yevgeniy Breyger, Jackie Thomae und Dana Vowinckel. Sie vergibt am Wettbewerbs­samstag die drei Preise.

Die Vorjury, bestehend aus Sabina Everts, Christian Filips, Sarah Käsmayr, Emily Modick und Beate Tröger, trifft vorab aus über 500 Einsendungen die Auswahl der diesjährigen Finalist:innen.

Yevgeniy Breyger

Yevgeniy Breyger wurde 1989 in Charkiw in der Ukraine geboren und siedelte mit seiner Familie 1999 nach Deutschland über. Breyger veröffentlichte mehrere Gedichtbände, zuletzt „Frieden ohne Krieg“ bei kookbooks 2023, für den er zahlreiche Preise erhielt, zuletzt den Christine-Lavant-Preis 2023, sowie den Klopstock-Preis 2024 und den Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2025. Breyger lebt in Wien und lehrt Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Im Februar 2025 erscheint sein Gedichtband „Hallo Niemand“ im Suhrkamp Verlag.

Yevgeniy Breyger © Meridian Czernowitz, Julia Weber

Jackie Thomae

Jackie Thomae schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Essays. Ihr Roman „Brüder“ (Hanser Berlin 2019) stand 2019 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und erhielt den Düsseldorfer Literaturpreis. Seit 2020 sitzt sie in der Jury des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln. Neben eigenen Lesungen moderiert sie auch Veranstaltungen anderer Autor:innen. Sie lebt in Berlin.

Jackie Thomae © Urban Zintel

Dana Vowinckel

Dana Vowinckel wurde 1996 in Berlin geboren und studierte Linguistik und Literaturwissenschaft in Berlin, Toulouse und Cambridge. Ihr Debütroman „Gewässer im Ziplock“ (Suhrkamp Verlag 2023) wurde vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt, zuletzt erschien er unter dem Titel „Misophonia” (HarperVia 2025) in den USA. Dana Vowinckel lebt in Berlin.

Dana Vowinckel © Max Zerrahn

Tabea Horst (Vorjury)

Tabea Horst studierte Germanistik und Komparatistik in Köln, Paris, Bonn und St Andrews. Sie ist Lektorin für deutsche und internationale Literatur und leitet seit 2022 das Belletristik Hardcover Programm bei Ullstein in Berlin.

Tabea Horst © Susanne Müller

Sarah Käsmayr (Vorjury)

Sarah Käsmayr, geboren 1987, studierte an der Hochschule für Künste in Bremen und am Werkplaats Typographie in Arnhem (NL). Sie arbeitet als Buchgestalterin und Grafikerin und leitet als Co-Verlegerin und Lektorin gemeinsam mit ihrem Vater Benno Käsmayr seinen 1970 gegründeten MaroVerlag in Augsburg. Seit 2021 ist sie im Vorstand der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene.

Sarah Käsmayr © Lin Nowicki

Sabina Everts (Vorjury)

Sabina Everts, geboren 1993, studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Italien. Nach mehreren Jahren im Buchhandel war sie als Veranstaltungsreferentin für den Hanser Berlin Verlag tägig und absolvierte ebendort ein Volontariat in Presse und Lektorat. Sie ist Co-Gründerin und Vorstandsmitglied der zoraLit eG.

Sabina Everts © privat

Christian Filips (Vorjury)

Christin Filips ist Dichter, Regisseur, Übersetzer und Verleger. Seine literarischen Arbeiten erscheinen in den Engeler Verlagen und seine Theaterarbeiten sind u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu sehen. Seit 2006 ist er für die Programme der Sing-Akademie zu Berlin verantwortlich und arbeitet mit Chören. 2023 kuratierte er für die Universität Köln die Poetica (u.a. mit Patti Smith und Kim de l’Horizon) und erhielt den Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung, 2024 war er Gastdozent an der Brown University und publizierte Übersetzungen der Gedichte von Logan February und James Baldwin. Als Herausgeber und Verleger betreut er die Reihen »POESIE DEKOLONIE« und roughbooks. Zuletzt erschienen: »Im Traum die Auskunft sagt: Hier!« (2023) und »Der Unsterblichkeitsclown« (2021).

Christian Filips © Silvio Guiman

Emily Modick (Vorjury)

Emily Modick, geboren 1986, studierte Komparatistik und Amerikanistik in Mainz und Padua. Seit 2014 arbeitet sie als Lektorin mit Stationen bei u.a. DuMont und Hanser, seit 2023 ist sie Verlagsleiterin von hanserblau.

Emily Modick © Lena Fingerle

Beate Tröger (Vorjury)

Beate Tröger lebt als freie Kritikerin in Frankfurt am Main. Sie rezensiert für Print (Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Freitag, Frankfurter Hefte, mare, Rheinpfalz), Hörfunk (DLF, SWR, WDR) und online für Zaesur Poesiekritik International und das Signaturen-Magazin. Sie ist Redakteurin des Kulturteils der Frankfurter Hefte, Featureautorin für den SWR und als Moderatorin und Jurorin tätig. Beratend und moderierend gehört sie seit 2023 zum Team des Poet:innenfests Erlangen. 2025 wurde ihr der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik zuerkannt.

Beate Tröger © Christian Dinger