Berliner Rede zur Poesie 2026
von Valzhyna Mort
Die Berliner Rede zur Poesie wird in diesem Jahr von der belarusische Dichterin Valzhyna Mort gehalten.
Valzhyna Mort, geboren 1981 in Minsk, lebt seit 2005 in den USA und schreibt seither auf Belarusisch und Englisch. Sowohl ihre eigenen Gedichte als auch ihre Übertragungen wurden vielfach ausgezeichnet. Ihr Auswahlband Factory of Tears (Copper Canyon Press, 2008) war das erste belarusisch-englische Buch überhaupt. Ihr jüngster Band Musik für Tote und Auferstandene erschien 2021 im Suhrkamp Verlag. In diesen Briefen an die Toten befragt die Dichterin die Geschichte ihrer Familie und zugleich die ihres Landes: Wie kann man noch trauern nach einem Jahrhundert voller Propaganda? Kann Dichtung individuelles Leid in etwas Allgemeines überführen? Der große polnische Dichter Adam Zagajewski schrieb über Mort: „Diese Gedichte sind nicht nur bewegend, sie verrichten die elementarste Arbeit der menschlichen Sprache. Sie erheben das Elende, das Barbarische, das Gefühllose auf die Ebene eines universellen Idioms von Weisheit und Anmut.“
Die Berliner Rede zur Poesie erscheint als Buch im Wallstein Verlag.
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Ort:
silent green
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
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