25.9.25
Do,
19:30

Zwischen Hörstück-Essay und plauderndem Podcast
Zur auditiven Besprechung von Lyrik

Gespräch
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© Michael Kuchinke-Hofer

Lyrik wird nicht nur publiziert, sondern auch mündlich präsentiert. Seit einigen Jahren gibt es deutlich mehr Veranstaltungen, bei denen Gedichte gelesen und gehört werden. Auch die Kritik der Lyrik lebt – in Bezug auf Reichweite kann man sagen: vor allem – durch auditive Vermittlung in Radio und Podcasts.

Die im Januar 2025 online gegangene Zeitschrift zæsur. poesiekritik widmet eine eigene Rubrik der hörbaren Lyrikkritik. An diesem Abend diskutieren die Dichterin Anja Utler, der Schriftsteller und Kritiker Jan Drees (Deutschlandfunk) und der Literaturwissenschaftler Frieder von Ammon mit Adela Sophia Sabban über das Besondere, Anziehende und auch Problematische von auditiven Lyrikbesprechungen. Wie und in welchen Formaten geht auditive Lyrikkritik vor und wie wirkt sie auf das Publikum? Wie verhält sie sich zur mündlichen Darbietung von Gedichten einerseits und zur Schriftlichkeit der Lyrik andererseits? Die Podiumsgäste gehen diesen Fragen nach und diskutieren Beispiele auditiver Lyrikkritik zwischen hörstückartigem Essay und plauderndem Podcast.

Eine gemeinsame Veranstaltung von zæsur. poesiekritik und Haus für Poesie.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

Im Gespräch Frieder von Ammon, Jan Drees, Anja Utler
Moderation Adela Sophia Sabban