Die Finalist:innen
und ihre Texte
Reading order:
11:30 – 11:45
Greeting
11:45 – 12:45
Reading I: Emma Martschinke, Minda Deol, Dominik Kohl
12:45 – 13:15
Break
13:15 – 14:15
Reading II: Tabea Kroll, Anastasia Averkova, Julia Blöcher
14:15 – 14:45
Break
14:45 – 15:45
Reading III: Nea Schmidt, Hannah Beckmann, Amelie Hermann
15:45 – 16:15
Break
16:15 – 17:15
Reading IV: Lilli Biller, Lea Marie Rauser, Cornelius Müller
19:30
Awards Ceremony
Anastasia Averkova, geboren 2003, studiert Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften in Dresden. Ihre Gedichte werden veröffentlicht in Anthologien wie der des Bundeswettbewerbs für junge Lyrik lyrix oder dem Jahrbuch der Lyrik und in Zeitschriften, zum Beispiel der Manuskripte. Lesungen u. a. beim Poesiefestival Berlin und der Frankfurter Buchmesse.
Hannah Beckmann, geboren 1993, studierte Medizin in Hamburg, Literarisches Schreiben in Leipzig und arbeitet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Seit Abschluss ihrer Promotion zum Thema Dissoziation schreibt sie am liebsten Fiktion. Ihre künstlerischen Arbeiten waren u.a. in Akzente, metamorphosen und BELLA triste zu lesen, beim 4+1 – ein treffen junger autorInnen am Schauspiel Leipzig zu sehen und als Hörspiel bei Deutschlandfunk Kultur zu hören. 2024 ist Hannah Preisträgerin des Textstreich-Wettbewerbs, ausgeschrieben vom Haus für Poesie, LITERAARE und manuskripte. Seit letztem Sommer organisiert sie zusammen mit anderen Schreibenden die Solidarische Lesebühne Leipzig.
Lilli Biller, 2005 in Berlin geboren und dort aufgewachsen, studiert seit 2023 Literarisches Schreiben, Medien und Theater in Hildesheim. Ihre Texte wurden beim Treffen junger Autor*innen 2023, beim THEO Berlin-Brandenburgischer Preis für junge Literatur 2025 und beim Bundeswettbewerb für junge Lyrik lyrix 2025 ausgezeichnet. Sie ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift BELLA triste.
Julia Blöcher ist 1998 in Hamburg geboren, studierte Philosophie und Onomastik in Leipzig, dann kurzzeitig Mediale Künste in Köln, jetzt Literarisches Schreiben am Literaturinstitut in Leipzig. Veröffentlicht Beiträge in Zeitschriften und Anthologien, darunter GYM, Jahrbuch der Lyrik, archipel und weitere.
Minda Deol, geboren 1992 in Basel, hat Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert. Ihr kreatives Spektrum umfasst Prosa, Theatertexte und Drehbücher. Aktuell arbeitet sie an ihrem Debütroman „kal“.
Amelie Hermann wurde 1999 geboren und wuchs bei Mannheim auf. Nach ihrem Bachelor-Studium in Philosophie und Germanistik an der Universität Heidelberg studierte sie anschließend im Master Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Seit 2025 arbeitet sie am Theater Bonn.
Dominik Kohl wurde 1992 in Regensburg geboren und lebt in Leipzig. Er absolvierte ein literaturwissenschaftliches Studium in Regensburg, Kanazawa und Heidelberg. 2021 nahm er am 29. Open Mike teil und studiert seit 2023 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen im Jahrbuch der Lyrik 2023 und 2024/25. Mitherausgeber der Tippgemeinschaft 2025.
Tabea Kroll lebt in Wiesental, irgendwo zwischen Heidelberg und Karlsruhe. Nach ihrem Studium Globalisierung, Medien und Kultur arbeitet sie im Content Marketing und begleitet Unternehmen bei ihrem Onlineauftritt. Als Mitarbeiterin einer Internetagentur arbeitet sie redaktionell, berät Kunden bei Fragen rund um einen gelungenen Onlineauftritt und kümmert sich um die Umsetzung von Website-Projekten. Aber weil sie es noch ein bisschen mehr liebt, Geschichten zu erzählen und Leben in Worte zu verpacken, schreibt sie in ihrer Freizeit Bücher.
Supernova, Kernfusion: Romanauszug
Emma Martschinke, geboren 1994, studierte zunächst Design mit dem Schwerpunkt auf Bild und Text. Es folgte ein Zweitstudium in den Fächern Pädagogik und Germanistik. Heute arbeitet sie als freie Illustratorin und Texterin. Außerdem unterrichtet sie Kunst und konzipiert kreative Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in denen sie Gestaltung und Sprache miteinander verbindet. Emma Martschinke lebt und schreibt in einem kleinen alten Haus in Forchheim.
Cornelius Müller ist im Schwarzwald aufgewachsen und lebt in Basel. Er befindet sich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und forscht zur Reduktion von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie. In seinem Schreiben interessiert er sich für Hierarchien unter Dorfjungs, den Umgang mit Verletzung und die Suche nach einer Realität, die uns stützt.
Aschenbecher, Chromgold, bis die Hand von meiner Schulter fällt
Lea Marie Rauser, geboren 1999, wuchs in Ludwigsburg auf, lebte in Heidelberg, London und mittlerweile in Berlin. Dort studiert sie momentan parallel deutsche Literatur im Master sowie Rechtswissenschaften.
Nea Schmidt, 1995 in Leipzig geboren, absolvierte zunächst ein interdisziplinäres Bachelor-Studium mit dem Schwerpunkt Geschichtsphilosophie und Medientheorie an der Universität Lüneburg, anschließend Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2023 setzt sie ihr Studium im Master Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien fort. Sie erhielt Stipendien und Aufenthalte in Bordeaux, Jerusalem, Wien und New York. 2022 gründete sie das Lyrikkollektiv fährten. Texte von ihr – veröffentlicht sowohl unter dem Namen Nea Schmidt als auch Lena Schmidt – erschienen u. a. in Edit, Manuskripte, Perspektive, Literatur und Kritik und Freie Assoziation. Darüber hinaus arbeitet sie an Übersetzungen für den Merve Verlag und realisierte Inszenierungen gemeinsam mit Charlotte Oeken sowie dem Kollektiv Anti in Leipzig und Zürich.